Micropíldora = Kurzanimation mit Lerneffekt
Donnerstag, 25. Juni 2009
Die Idee der sogenannten „Micropíldoras“, auf deutsch „Mikro-Pille“, besteht darin, in einer sehr kleinen Ausbildungseinheit von nur einer Minute einen konkreten Inhalt zu vermitteln. Auf attraktive, universelle und nicht diskriminierende Art und Weise.
1 Konzept + 1 Minute = 1 Mikro-Pille
Das nachfolgende Beispiel, ist mit 2 Minuten Laufzeit nicht ganz konform. Ansonsten werden aber die Mittel und Elemente verwendet, an welchen auch wir uns orientieren wollen: möglichst einfach, reduziert, kein Firlefanz. Und dadurch zugänglich, verständlich und nicht zuletzt: einfach herzustellen.
Mikro-Pille als neue Kommunikationsart
Emprendedorex – der Erfinder aus Extremadura/Spanien sieht die Mikro-Pille als neue Kommunikationsart an. So wie SMS, MMS, Mail und Chatnachrichten eigenen Kommunikationsarten sind, soll die Mikro-Pille das frei zugängliche Wissen revolutionieren. Ein weiteres Projekt der selben Gruppe ist die Internetseite www.micropedia.tv. Dort sollen schliesslich sämtliche erstellen Mikro-Pillen gesammelt werden, um als eine Art Lexikon zu dienen – aber eben nicht mit Text und Bild, wie das die grosse Namensschwester www.wikipedia.org tut, sondern mit einminütigen Einheiten.
Persönlich finde ich die Idee sehr gut, wenngleich ich noch nicht gerade in weltumspannendem Ausmass denke, aber als sinnvolle Kurzanimation, welche sich innert Stunden durch die Kommunikationskanäle Internet, Iphone und Web-Handys verbreitet, hat diese Art auf alle Fälle potential. Zum Beispiel in Nicaragua mit dem Filmchen „Abfall nicht zum Busfenster rauswerfen“.
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